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Durchbrochene Talsperre und Denkmal an der Weißen Desse - Das Kulturdenkmal Durchbrochene Talsperre ist der Überrest einer Talsperre an der Weißen Desse (Bílá Desná), die Teil eines Hochwasserschutzprojektes war. Am 18. September 1916 brach die Staumauer. Bei der Katastrophe kamen 62 Menschen ums Leben. Das zu Tal stürzende Wasser begrub 33 Häuser und beschädigte 62 weitere schwer. An das Ereignis erinnert ein Felsblock mit Gedenktafel von 1937 im Ortszentrum von Dessendorf (Desná). Von der Talsperre sind bis heute der Turm und Reste der Staumauer erhalten. Ebenfalls erhalten ist der unterirdische Stollen, über den Wasser in die benachbarte Darretalsperre abgeleitet werden konnte. Der Stollen ist ein bekanntes Winterquartier von Fledermäusen. Zur Talsperre führt ein gelb markierter Weg, der von der an der Darretalsperre (vodní nádrž Souš) vorbeiführenden Straße abzweigt.

Die Berge des Isergebirges - Smrk/ Tafelfichte (1.124 m), Jizera/ Siechhübel (1.122 m), Černá hora/ Schwarzbrunnkoppe (1.084 m), Holubník/ Taubenhaus (1.070 m), Smědavská hora/ Wittig Berg (1.083 m), Bukovec/ Buchberg (1.005 m), Ptačí kupy/ Vogelkoppen, Sněžné věžičky/ Schneetürmchen usw.

Jizera/ Siechhübel (1.122 m) - Der Gipfel des zweitgrößten Berges des Isergebirges besteht aus mehreren Felsen. Der niedrigste wurde mit einer Aussichtsstelle zugänglich gemacht. Von hier hat man eine der besten Rundsichten im zentralen Teil des Isergebirges. Im Osten ist das Riesengebirge und im Südwesten das Jeschkengebirge zu sehen.

Naturschutzgebiet Jizerskohorské bučiny - Das erhaltene Mischwaldgebiet mit vorherrschendem Buchenbestand, einer der wertvollsten Teile des Isergebirges, ist als nationales Naturschutzgebiet geschützt und gehört zum Schutzgebietsystems Natura 2000.

Naturschutzgebiet Malá strana - Das Übergangsmoor mit einer Vielzahl geschützter Tiere und Pflanzen wurde 1993 zum Naturschutzgebiet erklärt. Es befindet sich in Horní Maxov an der Quelle des Bachs Rovný potok.

Talsperre Josefův Důl - Die Talsperre in Josefsthal (Josefův Důl) wurde 1976 bis 1982 errichtet und ist die größte Talsperre des Isergebirges. Sie ist mit ihren beiden geschütteten Dämmen 720 m breit, 43 m hoch und speichert 23 Mio. Kubikmeter Wasser.

Geschützte Baumreihe - Josefův Důl, am Kino 11 geschützte Eichen.

Jedlový Důl/ Tannwassergrund - Das 1992 eingerichtete Naturschutzgebiet ist ein Waldgebiet mit ursprünglichen Fichten, Buchen und Tannen und wird vom Tannwasser (Jedlová) mit mehreren Wasserfällen durchflossen.

Krásná (Jistebsko) - Bekanntester Landsmann des Ortes ist der böhmische Arzt Johann Josef Kittel (1704-1783), der sogenannte Faust des Isergebirges. Er ließ auf eigene Kosten die St. Josef-Kirche erreichten. Auf dem Kirchengelände befinden sich eine Pestsäule und eine Kapelle über einer Quelle. In der Nähe der Kirche steht das Kittel-Haus, das gegenwärtig rekonstruiert wird.

Marienberger Stiegen - Die 365 von Desná auf den Marienberg (Mariánská hora) führenden Stiegen wurden von hiesigen Glasmachern errichtet, um sich den Weg zur Arbeit und das nahe Albrechtsdorf (Albrechtice) anzukürzen.

Kamnitztal - Der rot markierte Palacký-Wanderweg führt die Wanderer von Tanvald (Tannwald) über Velké Hamry (Großhammer) nach Plavy (Plaw) in das romantische Tal des Bergflüsschens Kamenice (Kamnitz), das sich bis zum Zusammenfluss mit der Iser in Spálov wild schäumend zwischen die Felsen hindurchschlängelt. Abrunden kann man den Ausflug durch einen Besuch der Burgruine Navarov, die sich über einem nahen, gleichnamigen Haltepunkt der Bahn erhebt. Die Rückfahrt mit der Eisenbahn, die sich am gegenüberliegenden Ufer der Kamnitz entlang schlängelt, begeistert sicher alle kleinen und großen Wanderer. Wer mehr Ausdauer hat, kann von Spálov über den nicht weniger schönen Rieger-Weg entlang der Iser nach Semily weiter wandern.

Friedländer Kulturerbe-Wanderungen - Die Touren sind nicht im Gelände markiert, sondern lediglich im Internet (www.epruvodce.info) beschrieben und in Karten dargestellt. Ergänzt werden sie durch Informationen zu historischen, Natur- und Kulturdenkmälern und besonderen Sehenswürdigkeiten.

Kyselka/ Sauerbrunnen - In Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte) befindet sich eine natürliche Mineralquelle.

Pohanské kameny/ Heidensteine - Gruppe von Granitfelsen in der Nähe des Ortes Višňová (Weigsdorf). Auf den natürlichen Ursprung der Strudeltöpfe machte der deutsche Naturwissenschaftler Vichrow bereits Ende des 19. Jahrhunderts aufmerksam. Ihm ist eine Gedenktafel an einem der Felsen gewidmet. Archäologischen Funden zufolge gab es hier bereits vor 5000 Jahren eine heidnische Opferstätte.

Dubák-Teich - Der Dubák-Teich (rybník Dubák) ist der älteste und größte Teich des Friedländer Zipfels und befindet sich zwischen den Ortschaften Filipovka (Philippsthal) und Černousy (Tschernhausen). In der Umgebung befinden sich Feuchtgebiete, in denen die geschützte Schlangenwurz vorkommt und Reiher, Sumpfschnepfe und Eisvögel nisten. Der Teich gehört zum Naturschutzgebiet Meandry Smědé (Wittig-Meander).

Berg Kamenný vrch - Ortschaft Srbská. Vorkommen von Waldameisen. Hügelförmige, oft durch künstliche Maßnahmen geschützte Ameisenbaue (Tschechischer Naturschützer-Bund Liberec)

Felsen Kodešova skála - Basaltfelsen im Ort Heřmanice (Hermsdorf) mit säulenartig erstarrtem Basalt (Orgelpfeifen). In der Nähe befindet sich ein stillgelegter Steinbruch.

Wildgehege Poustecká obora - Das Waldgebiet entlang des Bullendorfer Bachs (Bulovský potok) ist für Besucher interessant, die gern ein paar ruhige Augenblicke bei einem Spaziergang verbringen.

Felsen Bílá skála - Der Weiße Felsen (Bílá skála) in der Ortschaft Srbská besitzt außergewöhnliche Formen.

Quelle der Lausitzer Neiße - Die Quelle der Lausitzer Neiße (Lužická Nisa) befindet sich in der Nähe des Dorfes Nová Ves.

Kryštofovo Údolí/ Christophsgrund - Der Ort ist ein stadtnahes Erholungsgebiet mit frühbarocker Holzkirche, Gebirgsfriedhof mit Leichenhaus, hölzernem Glockenturm und barockem Pfarrhaus.

Eisenbahnbrücke in Novina/ Neuland - Die in den Jahren 1898 bis 1900 errichtete Brücke ist ein technisches Denkmal.

Weihnachtskrippen in Kryštofovo Údolí/ Christofsgrund - Die Weihnachtskrippenausstellung ist von Mai bis Dezember an Sa und So von 13.00 bis 16.00 und in der Weihnachtszeit täglich von 10.00 bis 17.00 geöffnet; Tel.: (+0420) 482 720 333.

Restaurant Riesenfass - Das Riesenfass (Obří sud) ist in der Tat einmalig. Nirgendwo sonst kann man so bequem in einem ganz aus Holz hergestellten Fass zu Mittag essen und auf dem Weg dorthin die schöne Aussicht auf das Tal mit dem Kurort Lázně Libverda (Bad Liebwerda), den Isergebirgskamm und das Massiv der Tafelfichte (Smrk). Restaurant Obří sud, Lázně Libverda 186, Tel.: (+0420) 482 322 714, Fax: (+0420) 482 322 269, GSM: (+0420) 728 252 695, E-Mail: obri.sud@volny.cz , Web: www.laznelibverda.cz  


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